Ihre Daten in korAccount
korAccount betreibt keinen eigenen Server. Ihre Konten, Buchungen und Auswertungen liegen in Dateien, die Ihnen gehören: auf Ihrem Computer oder in Ihrem eigenen Cloud-Speicher. Diese Seite zeigt, wo Ihre Daten liegen, wer sie sehen kann und was Sie davon haben.
Kein Server und kein Konto bei korAccount
Für korAccount legen Sie kein Benutzerkonto an. Es gibt keine Datenbank, in der Ihre Finanzdaten bei uns liegen, und keinen Dienst, über den sie laufen. Was Sie erfassen, verlässt Ihren Computer nur dorthin, wohin Sie es selbst schicken: in Ihren Cloud-Speicher oder beim Kontoabruf zu Ihrer Bank.
Wo Ihre Daten liegen
Sie wählen den Speicherort selbst und können ihn jederzeit wechseln:
- Dieser Computer: ein Ordner auf Ihrem Gerät, zu Beginn korAccount in Ihrem Benutzerordner. Er bleibt erhalten, wenn Sie korAccount deinstallieren.
- Ihr OneDrive: korAccount liest und schreibt direkt in Ihrem OneDrive, im Ordner Apps › korAccount. Ihre Daten stehen so auf allen Ihren Geräten bereit und bleiben erhalten, wenn ein Computer ausfällt.
korAccount erhält dabei nur Zugriff auf seinen eigenen Ordner, nicht auf Ihre anderen Dateien. Ihr Passwort für den Cloud-Speicher geben Sie nur bei Microsoft ein. Den Zugriff können Sie in Ihrem Microsoft-Konto jederzeit entziehen.
korAccount im Browser arbeitet auf Ihrem Gerät
korAccount im Browser lädt das Programm einmal von unserer Website. Danach läuft es vollständig in Ihrem Browser: Rechnen, Suchen, Auswerten und Verschlüsseln geschehen auf Ihrem Gerät. Ihre Daten liest und schreibt es direkt in Ihrem Cloud-Speicher oder in einem Ordner auf Ihrem Gerät, ohne Umweg über einen Server von korAccount.
Am Computer und im Browser arbeiten Sie mit denselben Dateien. Was Sie an einem Ort ändern, sehen Sie am anderen.
Konten mit Passwort verschlüsseln
Jedes Konto lässt sich mit einem Passwort schützen. Die Datei wird dann mit AES-256 verschlüsselt. Lesbar bleibt nur der Name des Kontos, damit Sie wissen, nach welchem Passwort gefragt wird.
Verschlüsselt und entschlüsselt wird auf Ihrem Gerät. Ihr Cloud-Anbieter speichert damit nur eine Datei, die er nicht lesen kann. Das Passwort ist alles, was zum Öffnen nötig ist: Die Datei öffnet sich auf jedem Computer und in jedem Browser, auch aus einer Sicherung.
Geht das Passwort verloren, lässt sich das Konto nicht mehr öffnen. Es gibt keine Wiederherstellung, auch nicht durch uns. Wie Sie den Schutz einschalten, steht in der Hilfe.
Kontoabruf bei Ihrer Bank
Umsätze holt korAccount auf einem von zwei Wegen, beide ohne Server von korAccount dazwischen:
- HBCI: korAccount verbindet sich direkt von Ihrem Computer mit Ihrer Bank.
- YAXI: korAccount verbindet sich mit Ihrem eigenen, kostenlosen Schlüssel mit dem Open-Banking-Dienst YAXI. Vorher prüft korAccount, dass auf der Gegenseite der versiegelte Rechenbereich von YAXI läuft, in dem Ihre Anfrage abgeschottet verarbeitet wird. YAXI speichert nach eigener Aussage weder Zugangsdaten noch Kontodaten. Im Portal von YAXI sehen Sie jeden Abruf, den Ihr Schlüssel ausgelöst hat, und können den Schlüssel jederzeit löschen.
Ihre PIN speichert korAccount nie. Ihren Schlüssel für YAXI speichert es verschlüsselt und nur auf dem Gerät, auf dem Sie ihn eingegeben haben. Die Freigabe Ihrer Bank behält korAccount bis zum Beenden des Programms. Mehr dazu unter Bankabruf.
Kategorie-Vorschläge lernen auf Ihrem Computer
Die automatischen Kategorie-Vorschläge lernen aus Ihren bisherigen Buchungen. Dieses Lernen läuft auf Ihrem Computer, Ihre Buchungen gehen dafür an keinen Dienst.
Ihre Daten sind offene Dateien
Jedes Konto ist eine eigene Datei, die Sie kopieren, sichern und mitnehmen können. Hinter den Endungen von korAccount steckt ein ZIP-Archiv mit XML-Dateien darin, einem offenen Textformat, das viele Programme lesen. Ausgenommen sind Konten mit Passwort, die verschlüsselt bleiben. Daneben exportiert korAccount Ihre Buchungen als CSV- oder Excel-Datei. Sie sind an keinen Anbieter gebunden, auch nicht an korAccount: Ihre Dateien bleiben lesbar, solange Sie sie aufbewahren.
Vor jeder größeren Änderung, etwa beim Wechsel des Speicherorts oder beim Umstieg auf eine neue Version, legt korAccount eine Sicherung an. Gelöscht wird dabei nichts.
Was korAccount überträgt
korAccount schickt anonyme Diagnosedaten, solange Sie das erlauben: bei einem Fehler dessen Art und Ort im Programm, im Betrieb zum Beispiel, welche Fenster geöffnet wurden. Finanzdaten, Kontonamen, Beträge, Bankdaten, Ordner und Dateinamen sind nie dabei. Abschalten können Sie das am Computer unter Datei › Optionen, im Browser in den Einstellungen. Außerdem fragt korAccount für Windows bei unserer Website nach, ob es eine neue Version gibt.
Was genau übertragen wird und an wen, steht in der Datenschutzerklärung.